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IL RIONE PURTELLU

UNA DIFESA FATTA DI VICOLI E PORTALI

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Castello di Monte Ursino, da torre di avvistamento a complesso fortificato

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Chiesa San Paragorio, il Monumento simbolo di Noli

 

Wie die ältesten topographischen Karten zeigen, war Noli fast vollständig von Mauern umschlossen. Es gab nur drei Öffnungen auf der Meerseite: Porta Viale im Osten, Porta di Piazza im Zentrum und Portello im Westen. In der ummauerten Stadt gibt es Gebäude, die Caseforti (Herrenhäuser) genannt werden. Wenn man die örtliche Lage in einem mittelalterlichen Gebäudekontext analysiert, stellt man eine wiederkehrende Eckposition fest, die strategisch gesehen dazu diente di Pfade zu kontrollieren (einzige Funktion gemeinsam mit den Türmen). Ähnlich wie die Türme haben die Bauten ein hohes Untergeschoss mit Quadersteinen, die aus lokalen großen grünen Steinen bearbeitet wurden. Der erhöhte Eingang im Vergleich zur Straße, ist mit schweren Riegeln und Bogenfeldern den Toren angepasst, die von einem Spitzbogen mit zwei oder mehr Quadersteinen gekrönt werden. Die befestigten Anwesen (caseforti) zeichnen sich auch durch die Dicke der Mauern aus. Diese ist größer als bei anderen mittelalterlichen Wohnhäusern aber geringer als bei den Türmen.

Haus Pagliano und die Festung Portello

Casa Pagliano (14. Jh.), nach seinem Besitzer benannt, ist ein mittelalterliches Gebäude, das 1906 von Alfredo D'Andrade restauriert wurde. Das Gebäude weist die typischen Elemente der mittelalterlichen Privathäuser von Noli auf: ein hohes Untergeschoss aus lokalem grünem Stein mit einem oberen Teil aus Ziegeln, in dem sich dreiflügelige und zweibogige Fenster von großer Eleganz öffnen. Neben dem Turmhaus kann man noch die Reste einer Festungsanlage erahnen, die heute in einem Hotel eingegliedert ist: es handelt sich um das Forte del Portello (16. Jahrhundert). Die Festung wurde 1565 erbaut und durch einen Bogen mit einem kleinen Turm verbunden, genannt "Torre dello Sperone" oder "Torre delle Forche", der sich am Strand emporhob und zur Verteidigung des dortigen Hafens diente. Als damals die heutige Via Aurelia gebaut wurde riss man zu Beginn des XIX. Jahrhunderts sowohl den Bogen als auch den Turm ab.